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Missionsfest in Maria Sorg

Der beinahe schon zur Tradition gehörende Regen bei Feiern in Maria Sorg konnte die Freude von zahlreich en Gästen nicht beeinträchtigen, die beim Missionsfest am Sonntag, 8. September 2019 zum 125. Jubiläum der Missionsschwestern vom hl. Petrus Claver „zusammengeströmt“ waren. 

In unserer Hauskapelle nahmen Missionsfreunde und Ordensleute von nah und fern teil an der Eucharistiefeier von Bischof Mons. Gerard Anton Ẑerdin Bukovec, OFM aus Peru, der mit zahlreichen Priestern der Erzdiözese Salzburg konzelebrierte. Musikalisch wurde der Gottesdienst von den „Vocalisten plus“ aus dem Rupertiwinkel so hervorragend und einfühlsam gestaltet, dass es wie man so sagt „richtig unter die Haut“ ging. Prangerschützen und uniformierte Feuerwehr aus Lengfelden trugen von draußen her noch zusätzlich zum festlichen Gepränge bei. 

In seiner Predigt sagte der Bischof: “Jesus lädt uns ein, das Geschenk der Freiheit zu leben und uns von allen Banden zu befreien, die uns versklaven. Christ zu sein und Jesus nachzufolgen hat viel damit zu tun, zu lernen, frei zu sein und in Freiheit zu entdecken, dass wir Kinder Gottes und Brüder von allen sind. Jesus zeigt uns den Weg und lehrt uns, dass wir nur dann Leben und Glück finden können, wenn wir im Stande sind alles zu verlassen”. Und weiter: „In den Armen begegne ich immer der Größe Gottes. Deswegen versuche ich diesen Menschen nahe zu stehen, besonders in ihren Nöten und Bedürfnissen. Sehr oft habe ich nur leere Hände, aber voll Vertrauen, dass Gott seine Armen nie verlassen werde“.

Die Fürbitten waren mit einer Gabenprozession verbunden, bei der Bischof Gerard, als Symbol unter anderem eine Sklavenkette als Zeichen für die heutigen Formen von Sklaverei entgegennahm. Dies erinnerte an die Anfänge des Missionswerkes, unserer Gründerin, der sel. Maria Theresia Ledóchowska.

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