Vortrag von Gräfin Ledóchowska gehalten am Kongress gegen Sklaverei in Paris über die Gründung und Entwicklung der Gesellschaft vom hl. Petrus Claver
7. August 1900 [1]
Eminenz, Monsignore, Königliche und Kaiserliche Hohheiten, Damen und Herren.
Ich bin es nicht gewohnt, Französisch zu sprechen, und es wäre verwegen meinerseits, es ohne einen dringenden Grund zutun Ich glaube aber, dass Sie es vorziehen, mich in französischer Sprache etwas stottern zu hören, als mich nicht zu verstehen, wenn ich deutsch oder polnisch sprechen würde. (Applaus) Zu diesem Kongress hat Herr Präsident einige Abgeordnete aller Antisklaverei-Gesellschaften Europas einberufen. Dabei vertrete ich Österreich, meine zweite Heimat. Hier habe ich die Gesellschaft des heiligen Petrus Claver gegründet, die den Auftrag hat, in Österreich das Werk des verstorbenen Kardinal Lavigerie weiterzuführen. Um Ihnen die Anstrengungen in Erinnerung zu rufen, die wir in Österreich gemacht haben, werde ich dies im Geiste des Paulusbriefes an die Korinther tun: „Ich habe gepflanzt, Apollos hat begossen, Gott aber hat es wachsen lassen.“ (vgl. 1 Kor 3,6). (Applaus)
Im Jahre 1889 beauftragte Kardinal Lavigerie einen jungen Mann der gehobenen Gesellschaft in Österreich, in diesem Land Gesellschaften gegen die Sklaverei zu gründen. Eine grosse Versammlung wurde in Wien einberufen, an der ein protestantischer Minister und der Delegierte von Kardinal Lavigerie, ein Jesuitenpater, teilnahmen. Anschliessend wurde ein Antisklaverei-Komitee gegründet; dies, ohne bestimmte Richtlinien. Das Komitee publizierte eine Zeitschrift in deutscher und französischer Sprache. Während zwei Jahren wurden Almosen für das Werk gegen Sklaverei für diese etwas zu elegante Zeitschrift aufgebraucht. Das Ende der Zeitschrift bezeichnete auch das Ende des Komitees. Andere Komitees bildeten sich in verschiedenen österreichischen Städten. Ich war Mitglied eines solchen von Salzburg.
Damals war ich Hofdame Ihrer Königlichen Hohheit, der Grossherzogin von Toscana. Bald entstanden Differenzen bei den Damen dieses Antisklaverei-Komitees. Sie wollten ein nationales österreichisches Komitee und verlangten, dass alle Spenden den Missionaren der österreichischen Schutzherrschaft zugewiesen würden. Ich hingegen fand dies nicht gerecht. So ging ich zu Kardinal Lavigerie nach Axenstein bei Brunnen (Innerschweiz), wo ich mit ihm ein Gespräch von knapp 20 Minuten führen konnte. Als Folge dieses Besuchs hat mir der Kardinal einen grossartigen Brief geschrieben, der in einer der ersten Zeitschriften der Antisklaverei-Gesellschaft von Frankreich erschienen ist. Kardinal Lavigerie bevollmächtigte mich, in Österreich Antisklaverei-Komitees zu gründen, so wie ich es mir vorstellte. Nachdem ich mich mit diesen Damen nicht einigen konnte, sandte Seine Eminenz seinen Delegierten nach Wien; doch der Friede kam nicht zustande. Schliesslich wurde ich vom Komitee ausgeschlossen.
Sehr stark bewegt vom Vortrag Seiner Eminenz in London, entschloss ich mich, nicht nur meine Feder, sondern meine ganze Person für das Werk gegen die Sklaverei einzusetzen. (Applaus) Im Jahre 1889 gründete ich eine kleine Zeitschrift, betitelt
„Echo aus Afrika“. Ich war noch am Hof, und es war schwierig, gleichzeitig Leiterin einer Zeitschrift und Hofdame zu sein. Aber mit gutem Willen erreicht man schliesslich alles. Diese kleine Zeitschrift wurde bald zum Organ von fast allen Missionskongregationen, welche in Afrika arbeiteten. Zugleich diente sie mir als
„Waffe“ den Antisklaverei-Komitees gegenüber, die unbedingt national wirken wollten. Die Spenden flossen, die Arbeit nahm zu, und ich sah mich gezwungen, den Hof zu verlassen. Überdies gab ich mir Rechenschaft darüber, dass ich allein nichts oder nur wenig erreiche; so hielt ich Ausschau nach Gefährtinnen. Mit Hilfe eines Jesuitenpatres schmiedete ich den Plan für eine Gesellschaft. Mit diesem Plan reiste ich 1894 nach Rom und unterbreitete meinen Vorschlag Seiner Heiligkeit. Der Heilige Vater segnete meinen Vorschlag und erlaubte mir, die Gesellschaft vom hl. Petrus Claver zu gründen. Wie Sie sehen, meine Damen und Herren, die Gesellschaft vom hl. Petrus Claver ist das rechtmässige Erbe der Ideen von Kardinal Lavigerie, denn die andern Antisklaven-Komitees in Österreich hörten auf zu bestehen. Allein die Gesellschaft vom hl. Petrus Claver ist in ihrem Tätigkeitsgebiet geblieben. (Aplaus)
Aber welches ist das eigentliche wahre Ziel der Gesellschaft vom hl. Petrus Claver? Und wie trägt sie dazu bei, die Sklaverei in Afrika abzuschaffen? Ich war mir gleich bewusst, dass es schwierig sein würde, die österreichische Regierung in die Bemühung für die Abschaffung der Sklaverei in Afrika miteinzubeziehen. Schwierig in dem Sinn, da die österreichische Regierung überhaupt kein Interesse an Afrika hatte. Es galt also, sich an einzelne Personen zu wenden. Aber wie sie für diese Sache gewinnen? Wie mit ihnen arbeiten, um die Sklaverei abzuschaffen? Diesbezüglich gibt es in Österreich nur eine Verhaltensweise: Jene, den Missionaren zu helfen, denn sie sind die wahren Befreier der Sklaven. (Applaus)
Wie den Missionaren helfen? Meine Damen und Herren, Sie wissen gut, wie man den Missionaren helfen kann und wessen sie bedürfen. Was sie brauchen ist Geld. Dieses Geld aber fehlt, weil das Interesse zur Mission fehlt. Dies gilt vor allem für die Missionen in Afrika als bedürftigster Kontinent. Deshalb entschloss ich mich zur Propaganda. Unsere Gesellschaft vom hl. Petrus Claver ist tatsächlich ausschliesslich ein Werk der Werbung. Unser erstes Ziel ist also nicht – wie zum Beispiel jenes des Werkes der Glaubensverbreitung oder der Heiligen Kindheit Jesu – Almosen zu sammeln oder zum Gebet anzuspornen. Unser erstes Ziel ist es, Werbung zu machen. Ich spreche hier nicht von Frankreich, denn in Frankreich interessiert man sich für die Missionare. Es gibt Gelegenheiten, sie kennen zu lernen, ihre Vorträge zu hören. Ich spreche von den Ländern, in denen die Missionare wenig bekannt sind. Hier ist eine geschickte Animation ausserordentlich notwendig. Wie betreiben wir diese Propaganda? Wir werben mittels unserer kleinen Zeitschriften, die ich in deutscher Sprache begonnen habe. Heute werden sie bereits in fünf Sprachen publiziert: Deutsch, französisch, polnisch, italienisch und böhmisch. Ich hoffe, sie später in allen europäischen Sprachen publizieren zu können. Viele werden intervenieren und viele haben ihre Einwände schon vorgebracht. Ich ziehe es jedoch vor, weiterzumachen. Es gibt – sagen sie – schon so viele Missionszeitschriften, jede Kongregation hat eigene, die Gesellschaft gegen Sklaverei hat ihre, wieso noch diese kleine Zeitschrift? Wenn wir die Frage vertiefen, werden wir sehen, dass diese Zeitschrift ihre Existenzberechtigung hat. Tatsächlich berichtet jede Kongregation nur von dem, was sich in ihren eigenen Missionen abspielt, während in dieser Zeitschrift die Berichte der verschiedenen Missionen Afrikas zu finden sind. Ferner hat nicht jede Kongregation die Möglichkeit, ihre Zeitschrift in fünf oder zehn Sprachen zu publizieren. Folglich weiss ein Missionar, dass sein Bericht bei uns zugleich in fünf, vielleicht sogar in zehn oder sogar in 20 Sprachen publiziert wird. Schliesslich möchte ich den tiefen Preis unserer kleinen Zeitschrift erwähnen. Sie kostet nur FRF 2.— bis 2.50 samt Porto. Es ist uns möglich, diese Publikationen so billig zu halten, weil wir eine eigene Druckerei haben und die Mitglieder unserer Gemeinschaft die Zeitschrift zusammenstellen und drucken. Es ist uns also leicht möglich, unsere Drucksachen fast kostenlos zu verbreiten. Sie sehen, dass wir auch heute die Gelegenheit nicht unbenutzt liessen, Sie sozusagen mit unseren Drucksachen zu überschwemmen. Und gerade auf diese Weise machen wir Werbung. (Applaus)
Ein anderes Mittel der Animation sind die Vorträge, die wir durch Missionare halten lassen, ein Novum für Österreich. Zudem organisieren wir Werkstätten und kleine afrikanische Museen. Kurz: Wir nutzen alle Mittel, um das Missionsinteresse zu wecken. Es ist für uns nicht von Bedeutung, ob die Missionare die Gaben über uns oder direkt von Spendern erhalten. Wichtig ist, dass das Geld nach Afrika gelangt. (Applaus)
Das zweite Ziel unserer Gesellschaft ist es, „gute Mütter“ für die Missionare zu sein. Dank unserer Propaganda erhalten wir Gaben, selbst wenn wir keine Almosen erbitten. Mit der Zeit soll für die Missionen grössere Geldmittel zur Verfügung stehen. Nur ein Beispiel: Das Werk der Glaubensverbreitung nimmt heute im Jahr FRF 60’000 ein. Durch unsere Animation erreichen wir in Österreich jährlich FRF 100’000 Einnahmen für die Afrikamission. Bisher haben wir FRF 400’000 an Missionskongregationen in Afrika verteilt. Auf diese Weise können wir den Missionaren in Afrika mit Geld helfen. Zudem werden uns ganz verschiedene Gegenstände für Afrika zugesandt. So erhielt Monsignore Le Roy für seine Mission eine kleine Glocke, um die er uns bat. Dieser ersten folgten weitere Glocken, ja sogar Kisten und Fahrräder. Vor allem aber bitten die Missionare um Berufungen. Bisher gab es aus Österreich und Polen sehr wenig Missionsberufe. Ein Priester sagte mir: „Sie werden in Polen nie missionarische Berufungen finden.“ Doch ich glaube, dass unserer Propaganda nach einigen Jahren der Durchbruch zu mehr Missionsberufen gelingt. Auch das Gebet muss man fördern. So organisiert unsere Gesellschaft jedes Jahr eine Gebetsaktion für Afrika. Zum Gebet für die Missionen anhalten ist eine Forderung unserer Zeit. Man betet für die eigenen Bedürfnisse, aber nicht für Afrika. Deshalb haben wir in zehn Sprachen ungefähr eine halbe Million Gebete für Afrika gedruckt. Diese Gebetsaktion werden wir weiterhin jedes Jahr vor dem Patronatsfest des hl. Josefs durchführen. Noch etwas ist unentbehrlich für die Missionare: Bücher in der Eingeborenen-Sprache. Mons. Le Roy hat einmal gesagt: „Eine Institution, die Originaltexte der Missionare druckt und verbreitet, wird für die Mission eine ganz grosse Hilfe sein.“ Die Gesellschaft vom hl. Petrus Claver kann diese Hilfe tatsächlich den Missionaren geben. Vor drei Jahren haben wir mit grosser Schwierigkeit die apostolische Druckerei gegründet, die kein anderes Ziel hat, als Texte für die Werbung und Bücher in den verschiedenen einheimischen Sprachen der Afrikaner zu drucken. Wir haben bereits ein kleines Wörterbuch in der Sprache „sindebéle“ und ein anderes Buch in der Sprache „cafra“ für die Jesuiten in den Höhen Zambesis gedruckt. Zur Zeit ist ein Wörterbuch „französisch-ibo-englisch“ im Druck für die Patres des Heiligen Geistes. Leider musste ein viertes Manuskript abgelehnt werden wegen mangelnder Arbeitskräfte.
Möge Frankreich uns helfen, die notwendigen Missionsberufungen für unser Werk zu finden. Zu Ihrem Bedenken, warum gerade Frankreich mit unserer Tätigkeit bekannt zu machen, antworte ich mit einer Gegenfrage, meine Damen und Herren: Warum das Interesse verweigern an einem Werk, das nichts anderes tut, als den französischen Missionaren Geld zu vermitteln? Tatsächlich hat Österreich – wie ich es schon gesagt habe – wenig Missionare. Folglich werden diese FRF 400’000 die ich erwähnt habe, zumindest teilweise französischen Kongregationen zufliessen. Zudem: Warum soll Frankreich ein internationales Werk wie das Unsere nicht schätzen? In Frankreich gibt es viele Missionsberufe, männliche und weibliche. Könnten sich unter den weiblichen Berufungen nicht auch solche befinden, die verstehen, dass man missionarisch tätig sein kann ohne in Afrika zu wirken? Solche, die erkannt haben, dass Europa ebenso ein missionarisches Arbeitsfeld bieten kann durch die Weihe in der Gesellschaft des hl. Petrus Claver, die für die Missionare in Afrika arbeitet. (Applaus)
Meine Damen und Herren, ein Wort noch über die Organisation unserer Gesellschaft. Wir bilden eine weibliche Kongregation, unterstützt durch externe Mithelfer, sogenannte Förderer. Die „Internen Mitglieder“ nennen sich Sodalen, abgeleitet vom lateinischen Wort „Sodales“ (Gefährtin). Wir pflegen ein Gemeinschaftsleben nach einer Regel, genehmigt schon vor drei Jahren durch den verstorbenen Kardinal Haller [2], von Salzburg. Vor einem Jahr haben wir das Dekret Laudis von der Kongregation Propaganda Fide erhalten. So haben wir – wie mir gestern Kardinal Richard [3] gesagt hat – knapp „das Alter der Urteilsfähigkeit“ erreicht. Wir warten darauf, dass Rom einen für uns verantwortlichen Kardinal ernennt. Kardinal Ledόchowska, mein Onkel, wäre bereit, die Protektur zu übernehmen. Nach einigen Probejahren machen wir die drei religiösen Ordensgelübde; nach einer weiteren Probezeit legen wir ein viertes Gelübde ab, womit wir uns dem Werk weihen als demütigste und treueste Dienerinnen der Afrikamissionare. Da unser Werk Kontakte mit der Welt fordert, haben wir keine eigentliche Klausur. Wir sind eine moderne Kongregation, tragen kein Ordenskleid, aber eine einfache Kleidung, wie Sie sehen. Unser Arbeitsziel ist: Verfassen und Drucken der kleinen Zeitschrift in fünf Sprachen, das ist keine kleine Arbeit. Wir führen Korrespondenz mit 25 in Afrika arbeitenden Missionskongregationen, versenden Gegenstände nach Afrika und besorgen sakrale Gegenstände. Kurz: Wir tun das Möglichste, um den Missionen in Afrika zu dienen.
Neben den eigentlichen Mitgliedern haben wir angegliederte Laien, d.h. Frauen und Männer, die uns als externe Mithelfer in verschiedenen Städten vertreten und für unser Werk arbeiten, soweit es ihr Stand erlaubt. Schliesslich haben wir noch eine dritte Gruppe von Mitgliedern: Die Förderer, die einen kleinen Beitrag von mindestens FRF 2.—jährlich bezahlen und unser Werk unterstützen vor allem durch die Verbreitung der Zeitschriften.
Falls gewünscht können Sie zusätzliche Informationen über unser Werk in unserem Büro an der Rue des fleurs 31 erhalten. Der Sitz unserer Gesellschaft liegt in der Umgebung von Salzburg, in Österreich. Dort haben wir ein Missionszentrum, gewidmet „Unserer Frau von der Vorsehung“. Ich habe diesen Namen gewählt, weil es tatsächlich einer besonderen Vorsehung bedurfte für ein solches Werk. Es besteht aus fünf Häusern, unter denen sich auch die Druckerei befindet. Wir sind etwa 60 Personen, doch ist dies noch sehr ungenügend für unsere grosse Arbeit. Nebst dem Zentralhaus haben wir Büros in verschiedenen Städten wie Wien, München, Breslau, Krakau, Triest, die von Externen Mitgliedern betreut werden. Wir planen, dort Interne Mitglieder einzusetzen. Die Büros würden dann Zweigstellen des Werkes, das so seine internationale und allgemeine Eigenart bewahren könnte. Und – wie erwähnt – haben wir mit Bewilligung von Kardinal Richard bereits vor einem Jahr in Paris ein solches Büro eröffnet.
Um die begonnene Missionsbewegung zu unterstützen und die Bedeutung und Ergebnisse aufzuzeigen, führen wir dieses Jahr in Wien ein Kongress durch, an dem die österreichischen und deutschen Mitglieder teilnehmen werden. Ich wäre sehr glücklich, wenn die Missionare der französischen Kongregationen und alle Personen, die sich für unser Werk interessieren, daran teilnehmen könnten. Der Kongress wird – wie der Ihre – drei Tage dauern. Die letzte Versammlung wird im grössten Saal Wiens stattfinden. Ich trage die feste Hoffnung, dass es uns gelingen wird, diesen ungefähr 2000 Personen fassenden Saal füllen zu können, denn das in Österreich hervorgerufene Interesse ist gross. (Applaus)
Meine verehrten Damen und Herren, dies ist die Gesellschaft des hl. Petrus Claver. So arbeiten wir für die Abschaffung der Sklaverei in Afrika und unterstützen mit allen Mitteln die katholischen Missionare. Ich bitte Sie, unserem Werk zu helfen in erster Linie – und das ist nicht wenig – durch das Lesen der Zeitschrift, die wir Ihnen übergeben haben. Dann, indem Sie von unserem Werk sprechen und das Interesse für dieses wecken, d.h., sich als Förderer vereinigen. Schliesslich bitte ich die französische Gesellschaft gegen Sklaverei folgende Entscheidungen zu fassen:
1. Der Kongress anerkennt, dass die Gesellschaft des hl. Petrus Claver, die die afrikanischen Missionaren mit einer ständigen und gut organisierten Werbung unterstützt, ein wirksames Mittel zur Abschaffung der Sklaverei ist.
2. Er anerkennt die Gründung einer apostolischen Druckerei, zum Ziel, den Missionaren Bücher in einheimischen Sprachen zu liefern; und er verpflichtet seine Mitglieder, diese Druckerei zu unterstützen durch Vermittlung von Berufungen und Spenden.
3. Er empfiehlt die Verbreitung der Monatszeitschrift „Echo aus Afrika“, welche die Gesellschaft des hl. Petrus Claver bekannt macht und zu ihrer Anerkennung und deren übernatürlichem Ziel beiträgt.
Ich schliesse mit unserem Motto: Unter allen göttlichen Dingen das Göttlichste ist, mit Gott zusammen zum Heil der Seelen zu wirken [4].
Maria Theresia Ledόchowska
[1] Dieser Vortrag wurde in Französisch gehalten, ins Italienische übersetzt und vom Italienischen ins Deutsche. Im Februar 2009 wurde das überarbeitet.
[2] Kardinal Johannes Haller, Fürsterzbischof von Salzburg (1825-1900).
[3] Kardinal François M.B. Richard de la Vergne, Erzbischof von Paris (1819-1908).
[4] „Omnium divinorum divinissimum est cooperari Deo in salute animarum“ (Unter allen göttlichen Dingen das Göttlichste ist, mit Gott zusammen zum Heil der Seelen zu wirken). Pseudo-Dionisius Areopagita V./VI. Jh.

