Vortrag an den christlichen Mütter-Verein gehalten in Wien
(ohne Datum) [1]
Liebe Mütter!
Zu Beginn erlauben Sie mir einen Vergleich: Mir wird es bald so ergehen wie dem seligen Herrn Prälat Kneipp, oder dem noch froh lebenden Herrn Johannes Leb. Trat Herr Kneipp irgendwo auf, so hiess es: Jetzt geht es um Wasser, oder wie man sagte: ums Kneippen. Tritt Herr Leb in einer Versammlung auf, weiss man: Der will betteln. Und zeigt sich „die Gräfin“ irgendwo, hört man: Die spricht von Afrika, von den Schwarzen, für die Schwarzen. Hat man mir doch schon in Salzburg zu den vielen Betitelungen wie: Herr Halka, P. Superior, Hochwürden, Frau Sorg (weil ich unser Missionshaus „Maria Sorg“ genannt habe) – auch noch den der „Afrika-Gräfin „ gegeben. Also spreche ich über Afrika, für Afrika.
Aber warum in einem Mütter-Verein? Was verbindet denn die Afrika-Gräfin und ihre St.-Petrus-Claver-Sodalität mit unserem Mütter-Verein? Verehrte Frauen, es kommt darauf an, wie Sie die Bitten aufnehmen. Ich möchte Sie deshalb einladen, während einer Viertelstunde über meine drei Bitten nachzudenken, die ich speziell für Sie, für die Mitglieder des christlichen Mütter-Vereins, ausgewählt habe.
Ich stelle Ihnen eine blaue Bitte, eine rote und eine schwarz-gelbe vor. Testen Sie einmal die blaue Bitte. Sie wissen, blau ist die Farbe des Glaubens. Im Licht des Glaubens betrachten wir die Verhältnisse in Afrika und werfen dabei einen Blick auf uns selbst. Dann werden Sie bald zustimmen, dass im Grund der christliche Mütter- Verein und die St.-Petrus-Claver-Sodalität ein und denselben Zweck, ein und dasselbe Ziel haben. Die St.-Petrus-Claver-Sodalität will die afrikanischen Missionen auf jede nur mögliche Weise unterstützen und Hand in Hand mit ihnen arbeiten. Und was wollen denn diese Missionare und Missionsschwestern, die nach Afrika ziehen? Suchen sie etwa Gold, Diamanten, Elfenbein? Viel mehr! Sie suchen das, was schon vor neunzehnhundert Jahren vor ihnen der Völkerapostel Paulus gesucht hat: Seelen. Das aber finden sie nur, indem sie das Licht des Glaubens nach Afrika bringen. Zu diesem Glauben ist unsere Mitwirkung nötig. Es gibt in Afrika noch unermesslich weite Ländergebiete, auf denen noch nie der Fuss eines Priesters, eines Missionars, trat. Die Afrikaner sind jedoch sehr empfänglich für alles in Bezug auf religiösen Kult und Gottesverehrung. Ungläubige gibt es unter den Afrikanern nicht. Keiner meint, er sei so ganz langsam aus dem Nichts entstanden, oder er stamme vom Affen ab. Wir entdecken bei ihnen Erkenntnis, Glauben an die ewige Wahrheit und an die Existenz Gottes. Auch andere Grundwahrheiten, wie die Unsterblichkeit der Seele, Lohn und Strafe nach dem Tod usw. nehmen sie wahr. Sogar deutliche Spuren der Uroffenbarung sind bei einigen Völkern Innerafrikas zu finden. Das erste Menschenpaar, so erzählten sie, sie kam von Lega selbst auf die Erde herab und wandte sich an alle lebenden Wesen mit der Frage: „Wer von Euch will nicht sterben?“ Unglücklicherweise befanden sich Menschen und Tiere in tiefstem Schlaf, sie antworteten daher nicht. Nur die Schlange wachte und rief: „Ich!“ Seit jener Zeit müssen alle Menschen und Tiere sterben, die Schlange allein stirbt nicht, wenn sie nicht mit Gewalt getötet wird. Jedes Jahr wechselt sie einfach nur ihre Haut, um Schönheit und Kraft wiederzuerlangen. Daher erklärt sich auch die abergläubische Verehrung, die manche Stämme Afrikas den Schlangen erweisen. Sie betrachten diese als höhere Wesen und würden es niemals wagen, eines dieser Tiere zu töten. Der Afrikaner bevölkert die ganze Natur mit Göttern und Halbgöttern. Meist sind es böse Geister, die sich der Menschen bemächtigen, um sie zu erschrecken und zu quälen. Oft werden diese Geister durch abscheuliche Götzenbilder aus Holz und Ton dargestellt. Sollten Sie solche afrikanische Gottheiten anschauen wollen, steht Ihnen unsere Kanzlei, Bäcker-Strasse 20, offen. Im vergangenen Jahr habe ich in diesen Saal einen afrikanischen „Wotan“ (Fetisch) [2] gebracht. Vielleicht haben ihn einige von Ihnen gesehen. Heute habe ich nur eine ganz kleine Probe mitgebracht.
Wenn Sie nun bedenken, liebe Mütter, dass die Afrikaner solche Scheusale nicht nur verehren, sondern ihnen auch opfern, dann müssten diese Zustände unser tiefstes Mitleid auslösen. Zu Menschenopfer werden oft die eigenen Kinder. Mehr noch: Das geschlachtete Opferfleisch wird oft gegessen. Diese entsetzliche Sitte der Menschenfresserei ist in manchen Gegenden Afrikas zur Gewohnheit geworden. All das muss den brennenden Wunsch in uns wecken, auch die Afrikaner zum Bewusstsein ihrer Menschenwürde und zur Kenntnis des wahren Gottes zu bringen. Manche werden einwenden: Ja, die Schwarzen tun mir recht leid. Aber die gute Gräfin scheint nicht zu wissen, dass es auch bei uns genug zu bekehren gibt: Kinder, die von Gott, den 10 Geboten und den heiligen Sakramenten nichts wissen. Aus der Schule, dem Gymnasium, der Universität will man den lieben Gott ausgrenzen. Wir müssen uns um unsern Glauben wehren. Geschätzte Frauen, wehren Sie sich nur. Ein französisches Sprichwort sagt: Ce que femme veut, Dieu veut!“, (Was die Frau will, das will Gott!) Nicht immer mag dies richtig sein, aber in unserm Fall trifft es buchstäblich zu. Das Zusammenstehen aller Frauen und Mütter Wiens und ihr geschlossener Widerstand wird nicht zulassen, dass man ihnen den Glauben aus der Familie und der Schule entreisst. Gerade, weil Sie sich für Ihren Glauben einsetzen zeigt, dass Sie vom Glück und der Freude des Glaubens durchdrungen sind. Und dieses Glück sollen wir auch den Afrikanern weitergeben. Freilich brauchen wir auch im Land selbst Priester. Wir brauchen Kirchen für das gläubige Volk. Doch sollen wir auch Priester in die Fremde senden, sie unterstützen, ihnen helfen, Kapellen zu bauen und ihnen Geld schicken, um Heidenkinder loszukaufen und zu taufen. Je mehr wir geben, desto mehr wird Gott uns geben.
Nun prüfen wir einmal die rote Bitte. Rot ist die Farbe der gegenseitigen Liebe: der Liebe des Gatten zur Frau, der Frau zum Gatten, der Mutter zum Kind, des Kindes zur Mutter, die Liebe, wie sie die Religion lehrt. Sie ist der Atem im christlichen Haus, in den christlichen Familien. Alles atmet Liebe, Freude, Glück. Sie dominiert in Ihren Familien. Wenn sie nicht vorherrscht, flehen Sie im Gebet zu Gott, zu Maria, die Liebe und der Friede mögen wieder in Ihr Haus einziehen. Und wie steht es damit bei den Heiden in Afrika? Welche Stellung hat dort die Frau, die Mutter an der Seite des Mannes? Welches Recht hat die Mutter auf ihr Kind? Was bindet gegenseitige Liebe der Eltern zu den Kindern und umgekehrt?
Liebe Frauen und Mädchen, neben der Finsternis des Heidentums und des Kannibalismus blutet das afrikanische Volk noch an einer weiteren Wunde: Der Sklaverei. Die armen afrikanischen Frauen leiden am Grausamsten darunter. In Afrika sieht der Mann seine Ehefrau nicht als ihm ebenbürtig, nicht als seine Gefährtin in Freud und Leid, nicht als die Mutter seiner Kinder. Die Frau ist das unbeschränkte Eigentum des Mannes. Von Liebe in höherem Sinn ist keine Rede. Kaum hat ein Mädchen das Licht der Welt erblickt, so erheben sich schon verschiedene Ansprüche auf seinen Besitz. Es wird dem Meistbietenden versprochen. Ist das Mädchen 8 bis 10 Jahre alt, muss es das elterliche Haus verlassen und dem zukünftigen Gatten folgen. Was für ein Schicksal! Es wird Los der Launen des zukünftigen Gatten und zur Arbeitskraft im vollen Sinn. Die Frauen sind ständig mit Arbeit überladen und allen Rohheiten und Grausamkeiten ihrer Männer überlassen. Der Gattenmord ist in Afrika etwas Alltägliches, eine Kleinigkeit, die kaum eine Strafe verdient. An der Ostküste Afrikas, bei den Massai [3], sind die Frauen, die angeblich schlechte Dienste tun, dem Tod verfallen. Heute schneidet man ihnen einen Finger weg, morgen kommt der Zweite dran, dem weitere Glieder folgen, bis sie den Schmerzen erliegen. Je mehr Frauen ein Afrikaner hat, desto reicher und mächtiger ist er. Ja, wir erschrecken über die Zahl von Frauen, die die afrikanischen Könige ihr eigen nannten. Nach Angabe des Afrika Reisenden Stanley sagt man, König Muteesa habe über 5’000 Frauen gehabt. Selbstverständlich hat die afrikanische Frau auch kein Recht auf ihre Kinder. Diese sind ausschliesslich Eigentum des Mannes oder des Onkels, der sie nach Belieben verkaufen, misshandeln und töten kann. Selbst der einzige Trost, die Liebe zum Kind, das noch in ihrem Besitz ist, wird der afrikanischen Frau vergönnt.
Verehrte christliche Mütter, Sie wissen ja alle was geschieht, wenn nicht der katholische Glaube, die Religion der Liebe, herrscht. Gerade die Liebe drängt uns, den katholischen Glauben, der die Frau aus den erniedrigenden Sklavenfesseln befreit, nach Afrika zu bringen. Angesichts des Elends können wir nicht gefühllos bleiben. Allerdings können nicht alle Missionsschwestern in Afrika werden. Wir können aber – wie ich zum Schluss beweisen werde – auf die leichteste Weise jene unterstützen, die in unserem Namen hingehen, um den Samen des göttlichen Wortes in das trostbedürftige Herz der afrikanischen Frau zu streuen. Entschuldigen wir uns nicht wegen des eigenen Elends im Land oder damit, dass wir als schwache Frauen machtlos sind angesichts des in Afrika herrschenden Gräuels. Wir sind keineswegs machtlos. Einzeln vermögen wir zwar wenig, aber vereint umso mehr. Wird die St.- Petrus-Claver-Sodalität, zu der ich gehöre, auch bloss von schwachen Frauen geleitet, so sind deren eigentliche Mitglieder, die Sodalinnen, die nach einer klösterlichen Regel leben, nicht einfach kraftlose Frauen. Und doch will sich der liebe Gott gerade dieser so zerbrechlichen Werkzeuge bedienen um Grosses zu leisten. Oder ist es etwa nicht bedeutsam, 17 Missionsgesellschaften in Afrika zu unterstützen und dadurch an der Mission teilzunehmen? Ist es nicht etwas Grossartiges, in unserer Zeit Monat für Monat Tausende von Gulden für Afrika zu beschaffen? Ist es nicht aussergewöhnlich, so vielen Mädchen den Weg zum Missionsberuf zu bahnen? Sehen Sie doch, was der Herr tut! Und was unsere Liebe zu ihm und den unsterblichen Seelen fertig bringt.
Und nun ersuche ich Sie, verehrte Mütter, noch an meiner dritten Bitte – der schwarzgelben – die Probe aufs Exempel zu machen. Schwarzgelb sind Sie als echte treue Wienerinnen, schwarzgelb bin ich, wie es alle guten österreichischen Polen sind, schwarzgelb ist ganz besonders das Jahr 1898 – das Kaiserjubiläumsjahr. Der Blick nach Afrika zeigt uns ein grosses Ländergebiet – schwarzgelb. Damit meine ich die Mission in Zentralafrika, die Seine Majestät, unser geliebter Kaiser, im Jahr 1850 unter Sein hohes Protektorat nahm. Mit Dr. Knoblecher, einem gebürtigen Krainer, zogen damals viele Hunderte von Österreichern, Priester und Laien, nach Afrika und viele haben dort ihr Grab gefunden. Nach Dr. Knoblecher brachte Msgr. Comboni [4] die Mission zu neuer Blüte. Freilich ist seit dem Aufstand des Madhi, das eigentliche Missionsgebiet von Zentralafrika verschlossen. Doch der jetzige apostolische Vikar Msgr. Antonio Maria Roveggio hat an dessen Grenze in Assuan seinen Sitz aufgeschlagen. So besteht seit dem Sudan-Feldzug neue Hoffnung, dass die einstigen Stationen von Khartum, Heiligenkreuz und andere wieder aufgenommen werden.
Verehrte österreichische christliche Frauen, sollten wir in diesem Jubiläumsjahr, wo jeder gute Österreicher, jede gute Österreicherin unserem vielgeliebten und vielgeplagten Kaiser gern eine Freude bereiten möchte, dies gerade dadurch beweisen, dass wir uns tatkräftig für die Mission unter österreichischem Schutz einsetzen? Sollte es Seine Majestät nicht erfreuen, wenn wir ihn in seinen Pflichten unterstützen, die Österreich vor 50 Jahren gegenüber unseren ärmsten Brüdern und Schwestern in Afrika übernommen hat? Kann eine Hilfeleistung an die Mission in Zentralafrika in der Ewigkeit Seiner Majestät nicht fruchtbarer sein als eine Gabe zum Jubiläum? Wird Österreich darum ärmer, weil es sich reich an Liebe zeigt?
Liebe Frauen, in jeder Bitte erkennen wir, wie sehr uns die Afrikaner wichtig sind; in der blauen die Bitte des Glaubens, in der roten die Bitte der Liebe, in der schwarzgelben die der Vaterlandstreue. Sie gehen auch uns, die Mitglieder des christlichen Mütter-Vereins, etwas an. Nun werden Sie antworten: Ja, gerne wollten wir ein wenig beitragen, um auch Afrika zum christlichen Glauben, zur christlichen Erziehung hinzuführen. Aber wie beginnen? Man wird von allen Seiten angegangen. Behutsam! Erlauben Sie, dass ich Ihnen eine Alternative vorschlage, denn ich habe schon Übung darin. Ich habe nämlich herausbekommen, dass ich heute und hier gewissermassen ein Jubiläum feiere, d.h., zum 50sten Mal über Afrika spreche – jedoch verschieden. Es geht heute weder um eine Spende für afrikanische Missionare, noch um einen Beitrag für den Marien-Verein für Afrika, noch um einen für die St.-Petrus-Claver-Sodalität. Ich bitte Sie nur um Eines, wodurch Sie sowohl die Missionen unterstützen und zugleich unsere Bevölkerung auf dem Weg des Glaubens helfen können. Neulich sprach mich ein Mädchen auf der Strasse an. Es war bei einer Versammlung, bei der ihm eine Probenummer unserer Missionsschrift „Kleine Afrika-Bibliothek“ in die Hände fiel. Sie rief aus: Es ist doch interessant zu erfahren, was die Missionare und Schwestern, was die armen Sklaven ertragen müssen – da haben wir hier ein Paradies! Sehen Sie, christliche Frauen, was Sie tun können, um selbst zufriedener zu sein. Wenn die Herren Minister um dieses Radikalrezept wüssten, liessen sie einen Massenverkauf unserer „Kleinen Afrika- Bibliothek“ erlassen, damit die Leute mit ihrem eigenen Schicksal glücklicher würden, und manchen gingen dann die Augen auf. Doch Spass bei Seite. Das ist es, was ich Ihnen im Interesse der Missionen, der katholischen Priester, und zu Ihrer eigenen Aufmerksamkeit empfehlen möchte. Abonnieren Sie unsere Missionsschrift „Kleine Afrika-Bibliothek“ oder unser „Echo aus Afrika“. Die Kleine Bibliothek schlage ich Ihnen deshalb vor, weil sie preisgünstiger und auch besonders für die Kinder geeignet ist. Dann geben Sie nicht nur eine Spende für die Missionen, Sie unterstützen die „Missions-Bettelfrau“ selbst. Durch das „Echo“ und die „Bibliothek“ wurden bereits Hunderttausende von Gulden nach Afrika geschickt. Abonnieren Sie für Ihre Mädchen und Buben. Sie werden bald erfahren, wie erpicht die Kinder auf Missionslektüre sind, hungriger als auf jede andere Lektüre. Das Kind, das Sie für die Missionen begeistern, kann zum Verzicht zugunsten der Heidenkinder fähig werden, was Ihnen zur Ehre gereicht. Und die Köchin, die am freien Sonntagnachmittag die „Afrika-Bibliothek“ liest und sich die Kreuzer vom Mund zugunsten der Afrikaner abspart, holt Ihnen gewiss nicht die Gulden aus Ihrer Tasche. Die Heftchen der „Kleinen Afrika-Bibliothek“ sind auch einzeln zu fünf Kreuzer in den verschiedensten Farben und in verschiedenen Texten zu haben. Ich möchte sie besonders als Belohnung für die Jugend, als Geschenk bei Armenchristbäumen und zur Förderung der Mädchen usw. empfehlen. So wird der gute Samen nach allen Windrichtungen ausgestreut und geht auf zum Besten der Afrikaner und der Europäer.
Wer sich noch mehr für die Missionen in Afrika interessiert, bitte ich, Montag, den 24., 7 Uhr abends, in den Festsaal des Ingenieurs- und Architektenvereins, I. Bezirk, Eschenbachplatz 9, zu kommen. Es wird ein Missions-Vortragabend durchgeführt. Msgr. Dr. Fischer-Colbria wird eine Rede halten, der ich einige Worte zufügen werde. Und da es schon Karneval ist, wird der Sängerbund „Dreizehnlinden“ einige Lieder vortragen, verbunden mit Kostproben unseres afrikanischen Weines. Also auch eine Art Karneval-Unterhaltung, doch ohne Katzenjammer und Unkosten. Alle sind herzlich eingeladen.
Verehrte Frauen und Mädchen, zum Dank für Ihre Geduld ein Sinnspruch aus dem Mund eines afrikanischen Missionars, der in Europa wie in Afrika anwendbar ist und so auch Ihnen förderlich sein möge: „Immer heiter, Gott hilft weiter!
Maria Theresia Ledόchowska
[1] Der Text wurde von der Redaktion in Zug im Mai 2009 ins heutige Deutsch überarbeitet.
[2] Wotan = höchster germanischer Gott, Fetisch = magischer Gegenstand, Götzenbild.
[3] Die Massai sind ein Hirtenvolk in Afrika, das in den weiten Ebenen im Süden Kenias sowie im Norden Tansanias beheimatet ist. Sie sind die wohl bekannteste Volksgruppe Ostafrikas. Obwohl sie einerseits an alten Lebensweisen festhalten, verstehen sie es andererseits, ihre Kultur zu vermarkten.
[4] Daniel Comboni (1831-1881), Gründer der Comboni-Missionare und der Comboni-Missionsschwestern, war ein Wegbereiter der Kirche in Afrika und engagierter Kämpfer gegen die Sklaverei. Comboni wurde 1877 von 50 Bischof von Khartum, starb aber nach intensiver Arbeit und zermürbenden Schwierigkeiten im Alter Jahren an Malaria. Im Jahr 2003 wurde er heiliggesprochen.

