Auszeichnung: Das Erbe der Seligen in der Kunst
„Auszeichnung für die künstlerische Auseinandersetzung mit Leben und Wirken der Seligen Maria Theresia Ledóchowska.“
SALZBURG (eds-3. 6. 2025) / Die Erzdiözese Salzburg hat am Dienstagabend im Kapitelsaal den Ledóchowksa Schul-Award verliehen: Gewürdigt wurden drei Projekte aus dem MultiAugustinum, ein Projekt der BAfEP Salzburg und eines aus der HLW Elisabethinum, die sich alle „intensiv mit dem Leben und Wirken der Seligen Maria Theresia Ledóchowska auseinandergesetzt haben“, betonten Rektor Raimund Sagmeister und die Referentin Christa Rohrer-Fuchsberger vom Amt für Schule und Bildung der Erzdiözese Salzburg. Ein Jury- und ein Online-Publikumsvoting haben zum Sieg geführt. Der Einladung zur Verleihung gefolgt sind etwa 95 Gäste, darunter 65 Schülerinnen. Die musikalische Gestaltung übernahm das Vokalensemble SalCanto. Die Projekte aller Schülerinnen und Schüler sind weiterhin online einsehbar unter www.ledochowska.at/schul-award.
Weihbischof Hansjörg Hofer erzählte in seinen Grußworten vom Vertraut-werden mit den Menschen, mit denen man sich beschäftigt. Für die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler sei das Maria Theresia Ledóchowska gewesen. Doch was genau fasziniert so an ihr? „Sie war ein Vorbild, ein Leuchtturm, eine konsequente Frau. Sie hatte einen langen Atem“. Sie habe Rückschläge erlebt. Aber sie habe etwas geschaffen, das bleibt und das christlich ist. „Sie war auf alle Fälle eine starke, kluge und vor allem glä, ubige Frau, eine intensive Beterin. Sie ist eben eine Selige und damit für uns ein Vorbild“. Jesus Christus und seine Botschaft sei ihr Motor, ihr Fundament gewesen. „Sie war eine moderne Selige. “Heilige und Selige seien dazu da, „dass wir versuchen, sie nachzuahmen“. Das haben die Schülerinnen und Schüler auf ihre je eigene Weise getan. „Ihr habt dadurch für euer Leben sicher etwas dazu gewonnen, das euch niemand mehr nehmen kann“, gratulierte er den Preisträgerinnen.

Sr. Ursula Lorek SSPC verwies auf das für diesen Award notwendige Engagement der Schülerinnen und Schüler, ohne die diese Vergabe nicht möglich gewesen sei. „Was damals vor 100 Jahren so drängend war – Sklaverei, Menschenhandel, Armut – gibt es heute noch immer.“
Die Ordensgemeinschaft engagiert sich weiterhin im Sinne Ledóchowskas. Derzeit sind in Maria Sorg sieben Ordensschwestern und eine Laiin. Eine Stärke von Ledóchowska sei gewesen, dass sie auf die Menschen zugegangen sei und mit ihnen ins Gespräch gekommen sei, auch in Schulen. Abschließend sprach Sr. Ursula Lorek eine Einladung an die Preisträgerinnen nach Maria Sorg aus.


