Goldenes Professjubiläum von Sr. Ursula Lorek – 50 Jahre in treuer Nachfolge Christi.
Das Goldene Professjubiläum von Sr. Ursula Lorek SSPC war für die Schwestern von Maria Sorg Anlass, ein großes Fest zu feiern. Bischof Szymon Stulkowski von Płock (Polen) erklärte sich gerne bereit dem Festgottesdienst vorzustehen, der am Sonntag, dem 5. Juli 2026 um 11 Uhr in der Hauskapelle von Maria Sorg gefeiert wurde. Mit ihm konzelebrierten Bischofsvikar Gottfried Laireiter, P. Toni Ringseisen MSC sowie Pfarrer Edward Mikoś aus der polnischen Heimatpfarre von Sr. Ursula.
Mehr als hundert Gäste und ein philippinischer Chor von zwanzig Personen sprengten beinahe die Wände der kleinen Hauskapelle von Maria Sorg, aber „das Wunder geschah“, dass alle einen Sitzplatz fanden.
Bischofsvikar Laireiter ging in seiner Predigt auf die Bedeutung unserer Gottverbundenheit ein, die durch Taufe und Firmung grundgelegt ist und im Ordensstand in vertiefter Weise zum Ausdruck kommt.
Das Verweilen bei Gott und das Horchen auf seine Stimme in der Stille des Herzens sei gerade in unserer heutigen, lärmerfüllten Zeit von erhöhter Wichtigkeit. Der Bischofsvikar würdigte auch das Wirken von Sr. Ursula für die Kirche und in Zusammenarbeit mit Prof. Winter im besonderen für die Erzdiözese von Salzburg durch die Bekanntmachung des Lebens und Wirkens der sel. Maria Theresia Ledóchowska bei deren Jubiläumsfeierlichkeiten in den letzten Jahren.
Nach der Kommunionfeier erneuerte Sr. Ursula mit Dank an den Herrn ihre Gelübde, die sie vor 50 Jahren zum ersten Mal abgelegt hatte. Mit dem Te Deum bekräftigten alle Anwesenden diese Danksagung an Gott.
Nach dem Schlussegen bedankte sich Sr. Ursula bei allen, die einzeln oder als Gruppe aus Nah und Fern gekommen waren, um mit ihr zu feiern, sowie beim philippinischen Chor, der bei der Festmesse so wunderbar gesungen hatte.
Sr. Ursula freute sich dann noch sehr, als die Gäste aus Polen ihr mit einem polnischen Lied ein Muttergottesbild als Geschenk überreichten. Beim anschließenden Festessen an drei Orten im Haus wiederholte sich wieder das „Wunder zu Kana“: Alle fanden Platz, wurden satt und unterhielten sich fröhlich miteinander. Lob sei dem „Gasthaus zur Guten Nachbarschaft“ für das vortrefflich bereitete Catering! Und Dank auch allen, die mit köstlichen Torten oder Salaten das Festessen bereichert hatten!




































